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Indianer Land
Viele der ersten europäischen Einwanderer, die sich in Nordamerika niederliessen, hatten erwartet, dort ein unbewohntes Land zu finden und zu raschem Wohlstand zu gelangen. Statt auf Reichtum stiessen sie auf Menschen brauner Hautfarbe, die von und mit der Natur lebten und deshalb als "Wilde" betrachtet und als minderwertig verachtet wurden. Obwohl sie die Bewohner dieses neu entdeckten Kontinents waren, vertrieb und verfolgte man sie, und was von ihnen übrig blieb, sperrte man im Laufe des 19. Jahrhunderts in so genannte Reservationen ein. Dass diese "Wilden", die man durch einen geographischen Irrtum "Indianer" nannte, eine bemerkenswerte und je nach ihrem Wohngebiet unterschiedliche Kultur besassen, begann man erst dann richtig zur Kenntnis zu nehmen, als diese Kulturen am Untergehen und manche ihrer geistigen und materiellen Zeugnisse bereits verloren waren.
Das INDIAN LAND MUSEUM hat sich zum Ziel gesetzt, seine Besucher mit der Vergangenheit und Gegenwart der verschiedenen Kulturen vertraut zu machen. Zu diesem Zweck zeigt es nicht nur Gegenstände aus verschiedenen Zeitepochen und den unterschiedlichen Lebensbereichen der verschiedenen Stämme Nordamerikas, sondern es bemüht sich auch, so weit gehend wie aus heutiger Sicht noch möglich, die zum richtigen Verständnis notwendigen Erklärungen zu bieten.
Das von Vincent Escriba gegründete
INDIAN LAND ist ein Privatmuseum.
Freunde indianischer Kultur haben einen
"INDIAN LAND"-Unterstützungskreis gebildet.
Der Jahresbeitrag beträgt Fr. 70.-- |